10 Jahre besteht der Verein 14.03.2020

10 Jahre besteht der Verein 14.03.2020

Vereinsfeier zum 10-jährigen Bestehen

Unsere kleine Feier 10 Jahre Verein zur Erhaltung des Rittergutes Kleingera konnten wir gerade noch am 14.3.2020 durchführen, bevor Corona „zugeschlagen“ hat. Wir haben deshalb glatt vergessen dieses wichtige Ereignis zu erwähnen. Ja, im Jahr 2020 ist eben alles etwas anders.

10 Jahre sind ins Land gegangen, der Verein hat sehr viel geschafft in dieser Zeit und sein größtes Ziel erreicht, nämlich das das Rittergut nicht abgerissen wird. Die zahlreichen Veranstaltungen bleiben allen Freunden des Rittergutes in guter Erinnerung, z.B. die Rittergutsfeste, Weihnachtsmärkte, Ostermärkte, Denkmalstage usw.

Es wurde aber nicht nur gefeiert sondern auch fleissig gearbeitet z.B. Notsicherung des Anbaues, Renovierungsarbeiten im Rittergut, Teichhangpflege, Kräuterhangpflege im Zusammenhang mit den Jungen Naturforschern und Vieles mehr.

Allen Vereinsmitgliedern und anderen fleissigen Helfern wurde gedankt für die geleistete Arbeit. Glückwünsche seites der Stadtverwaltung Elsterberg wurden überbracht.

Siegmar Schmidt ließ die 10 Jahre noch einmal revue passieren und an Hand eines kleinen Filmes konnten wir uns alle „herumwerkeln“ sehen.

Gedacht wurde auch an den Gründer des Vereins Dieter Steudel, der leider schon verstorben ist. Unermüdlich setzte er sich für die Gründung des Vereins ein.

Gabi Hommel erhielt von ihren Mitstreitern einen Blumenstrauß, weil sie sich immer und immer wieder für das Rittergut Kleingera als Herzensangelegenheit eingesetzt und gekämpft hat.

Bis bald, bleiben Sie alle gesund, das wir uns bald im Rittergut Kleingera wiedersehen.

Ihre Rittergutsleute

Pressemiteilung im Vogtlandanzeiger „Viel Arbeit im Jubiläumsjahr“

Himmlische Rittergutsweihnacht 05. Dezember 2020

Himmlische Rittergutsweihnacht 05. Dezember 2020

Himmlische Rittergutsweihnacht 07.Dezember 2019

Himmlische Rittergutsweihnacht mit Weihnachtsmarkt in unseren Stallungen, Puppentheater, Glühwein, Kaffee und Stollen, Leckeres vom Grill uvm.
Gegen 17 Uhr kommt der Weihnachtsmann.
Auf dem Dorfplatz wird um 16.30 Uhr die Pyramide angedreht.
Trompeten blasen vom Balkon des Rittergutes und musikalische Unterhaltung.

Wir freuen uns auf Euren Besuch

Der Rittergutsverein

Johannis-Kräuterstrauß binden am 24. Juni 2020

Johannis-Kräuterstrauß binden am 24. Juni 2020

Johannis-Kräuterstrauß binden am Kräuterbeet Rittergut Kleingera

Während zum Arbeitseinsatz am Samstag vorwiegend im einstigen Herrenhaus gearbeitet wurde, war am Johannestag der Gutsgarten Treffpunkt. Am Samstag hatten die männlichen Vereinsmitglieder fleißig mit angepackt, hatten unter anderem einen DDR-Holzverschlag aus dem Treppenhaus entfernt, ebenso PVC-Bodenbeläge, bis die schönen alten Holzdielen und Steinböden wieder überall sichtbar wurden.

Im Gutsgarten trafen sich Mittwochnachmittag die dem Verein zum Erhalt des Rittergutes Kleingera angehörigen Frauen. Auf Grund der Corona-Pandemie hatten sie diesmal darauf verzichtet, sich Gäste einzuladen zum Johanni-Strauß-Binden. Doch auf das Binden der Kräutersträuße an sich wollten sie nicht verzichten. Rosalie Brandt, die sich um den Kräutergarten des Gutes kümmert, erzählte viel über die Heilkraft der dort und in der Streuobstwiese rund um den idyllischen Küchenteich wachsenden Kräuter. Daniela Hommel-Kreißl, die Mitglied des Kirchenvorstands der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Netzschkau ist, sagte einige Worte zur kirchlichen Bedeutung des Johannestages, der dem Gedenken an Johannes, den Täufer, gewidmet ist. Sie machte darauf aufmerksam, dass am Johannestag überall in der Umgebung auf den Friedhöfen Johannesandachten stattfinden. Einige der Frauen, die nachmittags in Kleingera Kräutersträuße banden, waren dann auch am Abend zur Johannesandacht auf dem Brockauer Friedhof dabei, die von Thomas Kegler gehalten und von einer Bläsergruppe musikalisch ausgestaltet wurde.

Beinwell, Mädesüß, Echten Frauenmantel, Kamille, Mutterkraut, Schafgarbe, Klettenlabkraut, Ringelblume, Gänsefingerkraut, aber auch Rosmarin, Gundermann, Zinnkraut, Pfefferminze, Salbei, Giersch, Brennessel, Kornblume, Löwenzahn, Zitronenmelisse und natürlich das Johanneskraut, das in keinem Johanni-Strauß fehlen darf, banden die Frauen in ihre Kräutersträuße. Mindestens 7 Kräuter gehören in den kleinsten Johanni-Strauß.

Das Johanni-Strauß-Binden ist eine Tradition, die auch im Vogtland seit jeher gepflegt wird. Die Frauen des Kleingeraer Rittergutsvereins ließen sie vor einigen Jahren gemeinsam neu aufleben und treffen sich seither am Johannestag, dem Tag, an dem Heilkräuter ihre größte Wirkkraft entfalten, am Küchenteich. Nach dem gemeinsamen Binden neuer Kräutersträuße, die in Küchen oder Ställen aufgehängt werden, um Krankheiten von Haus und Hof fernzuhalten, werden in der Johanni-Nacht die Kräutersträuße aus dem Vorjahr verräuchert. Auch mit diesem Ritual dachten die Altvorderen, Krankheit und Verderben ausräuchern zu können. Und so meinte Rosalie Brandt: „Dann lasst uns hoffen, dass wir so auch Corona von uns fern halten können.“

Wer wollte, konnte sich Absenker von Muskateller-Salbei oder auch anderen Kräutern, wie Fenchel, mit nach Hause nehmen. Die meisten der Vereinsfrauen pflegen auch privat Kräutergärten, schneiden dort in diesen Tagen verschiedene Kräuter, um sie separat zu trocken und später als Tee zu verwenden. Die Blüten des Johanneskrauts setzen einige mit Öl an. Das nach acht Wochen entstandene Rotöl hilft als Einreibung gegen Rückenschmerzen. Aus Giersch, Vogelmiere, Löwenzahn & Co. wird Pesto, das eingeweckt haltbar gemacht wird. „Wir wollen nicht nur das einstige Rittergut als Wahrzeichen Kleingeras erhalten, sondern auch das Wissen der früheren Landfrauen – und ihre Bräuche pflegen“, sagt Rosalie Brandt. dahk

Weithase und Hädrich führen Rittergutsverein 05.03.2020

Weithase und Hädrich führen Rittergutsverein 05.03.2020

Rittergutsverein Kleingera wählte neuen Vereinsvorstand

Der Verein zur Erhaltung des Rittergutes Kleingera wählte am Mittwochabend den 05.03.2020 einen neuen Vereinsvorstand. Als gleichberechtigte Vorsitzende agieren künftig Janko Hädrich und Philipp Weithase. Schatzmeisterin bleibt Carina Schmidt. Im erweiterten Vereinsvorstand arbeiten als Beisitzerinnen Gabriele Hommel (verantwortlich für Traditonspflege), Carola Tausch (verantwortlich für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen) sowie Christine Kappert (verantwortlich für die Kulturveranstaltungen). Schriftführer bleibt Carsten Weigelt. Kassenprüferin ist Mandy Weithase.

Siegmar Schmidt hatte zuvor seinen Rückzug aus dem Vereinsvorstand erklärt, dem er viele Jahre angehörte. „Zu Beginn“, sagte er, „ging es hier um die Verhinderung des Abrisses. Das haben wir geschafft. Als Verein können wir stolz darauf sein, dass wir alles so gut gemeistert haben. Wir müssen aber über die künftige Nutzung des Gebäudes nachdenken, andere mit ins Boot holen.“ Für die Notsicherung der Außenwand im historischen Pferdestall sollen Fördermittel beantragt werden. Das Angebot eines einheimischen Baubetriebes zur Ausführungen der Arbeiten liegt vor. Der noch nicht sanierte Teil der Terrasse, der über den historischen Kellergewölben aus 1448 liegt, samt Außentreppe soll 2021 notgesichert werden. Auch dafür will der Verein Fördergelder beantragen. Den barocken Anbau, der nach Schwammbefall entkernt worden war, soll wieder nutzbar gemacht werden. Schmidt stellte jedoch klar, dass das ein finanzieller Kraftakt wird. Hier sei eine mittelfristige Planung nötig.

Christine Kappert zog während der Jahreshauptversammlung eine positive Fest-Bilanz für das vergangene Jahr – von den Besucherzahlen her ebenso wie einnahmeseitig. Erstmals fand neben den traditionellen Veranstaltungen zu Ostern, Weihnachten, am Tag des offenen Denkmals sowie im Herbst (Apfelfest)  eine Hochzeitsmesse statt. Diese soll in diesem Jahr eine Neuauflage erfahren. Der Rittergutsverein bemüht sich zudem sehr um die Mehrgenerationenarbeit. Die Jungen Naturforscher treffen sich regelmäßig im Gut, ebenso die Senioren. Auch an Johanni wollen die Rittergutsfrauen 2020 wieder das traditionelle Kräuterstraußbinden anbieten.

Die Einnahmen, die der Verein zum Erhalt des Rittergutes bei Festen erzielt, fließen direkt in die Sanierung der Gebäude. Im vergangenen Jahr wurden erste Erhaltungsmaßnahmen im historischen Pferdestall getätigt. Für die Jungen Naturforscher wurde ein Raum hergerichtet.  D. Hommel-Kreißl

Himmlische Rittergutsweihnacht 05. Dezember 2020

Himmlische Rittergutsweihnacht 07. Dezember 2019

Himmlische Rittergutsweihnacht 07.Dezember 2019

Nun war der 7.12.2019 da und wir haben eine sehr, sehr schöne Rittergutsweihnacht mit all den vielen Besuchern gefeiert. Der Stall, wurde wie jedes Jahr, liebevoll geschmückt. Mit seinen Verkaufsständen (Gebasteltes, Gehäkeltes, Gefilztes, Schmuckwaren, Holzarbeiten usw.) war so toll anzuschauen und hat den Besuchern sehr gefallen. Im Herrenhaus gab es Kaffee, Stollen, Plätzchen und Weihnachtsmusik. In der Bauernstube waren alte Puppenmöbel und Spielzeug zu sehen. Wunderschöne Steine wurden bemalt und auch zum Kauf angeboten.

Der Roster- und Steak-Stand war ebenfalls gut besucht, Glühwein, Eierlikör und Kinderpunsch sowieso.

Unsere Tombola mit den vielen wirklich auserlesenen Preisen kommt immer wieder gut an. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bedanken für die Sponsoren der Tombola, gleichermaßen bedanken wir uns bei den örtlichen Bäckereien für die gesponserten Stollen.

Ein neuer Raum (im Römerhaus) wurde für die Kinder zum Basteln eingeweiht. Vielen Dank den fleißigen „Rittergutsmännern“, die den Raum so schön hergerichtet haben.

Besonderen Dank auch an Herrn Jens Färber, welcher wunderschöne Weihnachtslieder auf seiner Trompete spielte und zwar vom kleinen Balkon herunter.

Wünschen wir uns, sowie den vielen „rittergutstreuen“ Besuchern eine besinnliche Advents-und Weihnachtszeit und alles Gute für 2020. Bleiben Sie unserem Rittergut in Kleingera verbunden, wir freuen uns immer über Ihren Besuch

Eine schöne Zeit

Ihre Rittergutsleute